Parzellierung

Die Parzellierung bezeichnet den Vorgang, bei dem ein Grundstück in zwei oder mehrere Teilflächen aufgeteilt wird, die anschließend als eigenständige Grundstücke ins Grundbuch eingetragen werden. Diese neu geschaffenen Parzellen erhalten jeweils eine eigene Flurstücknummer und sind somit rechtlich eigenständige Grundstücke. Die Parzellierung ermöglicht die Nutzung des ursprünglichen Grundstücks durch mehrere Eigentümer oder für verschiedene Verwendungszwecke.…
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Organisationsformen der Sachverständigen

Die Organisationsformen der Sachverständigen bezeichnen die verschiedenen rechtlichen und strukturellen Modelle, unter denen Sachverständige ihre berufliche Tätigkeit ausüben und sich zu einer gemeinsamen Praxis oder Institution zusammenschließen können. Diese Organisationsformen ermöglichen es Sachverständigen, ihre Ressourcen zu bündeln, Synergien zu nutzen und ihre Dienstleistungen auf professioneller Ebene zu erbringen. Je nach Zielsetzung, Umfang der Zusammenarbeit und…
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Pachtwertverfahren

Das Pachtwertverfahren (PWV) ist ein Bewertungsverfahren, das in der Immobilienwirtschaft und in der Landbewirtschaftung verwendet wird, um den Jahresnettokaltmietwert für eine gepachtete Immobilie oder eine Landpacht zu ermitteln. Dabei dient es der Berechnung des Ertragswertes einer Pachtsache, der durch die Ermittlung der potenziellen Einkünfte aus der Pacht sowie die Berücksichtigung der damit verbundenen Kosten und…
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Parallelverfahren

Das Parallelverfahren ist ein rechtliches Verfahren gemäß § 8 Baugesetzbuch (BauGB), bei dem die Erstellung, Änderung oder Aufhebung eines Bebauungsplans und eines Flächennutzungsplans gleichzeitig erfolgt oder miteinander abgestimmt wird. Dieses Verfahren ermöglicht es den zuständigen Gemeinden, städtebauliche Entwicklungen und Planungen effizient und abgestimmt zu steuern, indem beide Pläne parallel bearbeitet werden. Bedeutung und Anwendung von…
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Mietspiegel

Es besteht keine Pflicht, einen Mietspiegel zu erstellen, um ortsübliche Vergleichsmieten übersichtlich darzustellen; gibt es allerdings einen Mietspiegel, schreibt § 558 BGB vor, ihn für Mieterhöhungen heranzuziehen. Wird ein Mietspiegel vereinbart, ist er seitens der Mieter (Mietervereine), Vermieter (Hausbesitzervereine) und Stadt bzw. Gemeinde zu vereinbaren und anzuerkennen. Unterschieden werden nach Wissenschaftsgrundsätzen erarbeitete qualifizierte und von…
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Nicht-normierte Verfahren

Nicht-normierte Verfahren zur Immobilienbewertung basieren auf verschiedenen finanzmathematischen und statistischen Methoden. Diese Verfahren werden vor allem dann eingesetzt, wenn die genormten Verfahren – wie das Vergleichswert-, Ertragswert- oder Sachwertverfahren – nicht ausreichend präzise Ergebnisse liefern oder keine ausreichenden Vergleichsdaten zur Verfügung stehen. Sie ermöglichen eine flexible Bewertung, die auf individuelle Merkmale einer Immobilie eingeht und…
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Mietausfallwagnis

Das Mietausfallwagnis beschreibt das finanzielle Risiko, das ein Vermieter trägt, wenn vereinbarte Mietzahlungen ausbleiben. Dieser Begriff ist besonders relevant in der Immobilienwirtschaft und wird häufig in Zusammenhang mit der Bewertung von Renditeimmobilien oder bei der Kalkulation von Betriebskosten genannt. Ursachen für Mietausfälle Ein Mietausfall kann verschiedene Gründe haben. Häufige Ursachen sind finanzielle Schwierigkeiten der Mieter,…
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Notwegerecht

Das Notwegerecht stellt sicher, dass auch jene Eigentümer zu ihrem Grundstück gelangen können, die über keine eigene Verbindung zum öffentlichen Verkehrsraum verfügen. Dabei kann es sich um eine dauerhafte Einschränkung handeln, beispielsweise durch ein Hinterliegergrundstück oder um eine Baustelle. Um an das Grundstück zu gelangen, müsste das Grundstück des Nachbarn betreten werden. Durch die Nutzung…
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Mietkaution

Die Mietkaution ist eine finanzielle Sicherheitsleistung, die ein Mieter bei Abschluss eines Mietvertrags an den Vermieter zahlt. Sie dient als Absicherung des Vermieters für den Fall, dass der Mieter seine vertraglichen Verpflichtungen, wie die Zahlung der Miete oder die Übernahme von Schäden an der Mietsache, nicht erfüllt. Die Kaution wird bei Mietbeginn hinterlegt und nach…
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Nießbrauch

Der Nießbrauch ist ein im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregeltes Recht, das einer Person die Nutzung und den wirtschaftlichen Ertrag einer Sache, häufig einer Immobilie, ermöglicht, ohne dass sie Eigentümer wird. Dieses Recht wird häufig im Zusammenhang mit Immobilien übertragen und ist in den §§ 1030 bis 1089 BGB definiert. Merkmale des Nießbrauchs Der Nießbrauch erlaubt…
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