Der Liegenschaftszins

Der Liegenschaftszins dient als Zinssatz der Immobilienbewertung und zeigt das Verhältnis zwischen den Einnahmen aus der Liegenschaft und dem Kaufpreis an. Damit ist der Liegenschaftszinssatz eine wichtige Größe bei der Wertermittlung von Immobilien im Ertragswertverfahren. Damit lassen sich jene Objekte bewerten, mit welchen Renditeabsichten erzielt werden. Er kommt also vor allem zum Tragen, wenn Mietshäuser…
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Der Bodenrichtwert

Der Bodenrichtwert ist auch unter der Bezeichnung Grundstückswert bekannt. Dabei handelt es sich um einen durchschnittlichen Wert für unbebaute Grundstücke. Dieser wird in Euro je Quadratmeter angegeben und ist zur Wertermittlung von Immobilien eine relevante Größe. Denn der Wert unbebauter Grundstücke unterliegt je nach Region starken Schwankungen. Diese lassen sich bei der Ermittlung des Verkehrswertes…
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BauNVO: Baunutzungsverordnung

Die Baunutzungsverordnung, kurz BauNVO, ist Teil des öffentlichen Baurechts und legt fest, wie und in welchem Umfang ein Grundstück bebaut werden darf. Die „Verordnung über die bauliche Nutzung der Grundstücke besteht bereits seit dem Jahre 1962. Erlassen wurde sie durch den Bund. Durch regelmäßige Änderungen wurde die Rechtsverordnung regelmäßig angepasst. Gemeinden müssen sich an die…
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Gemischte Bauflächen

Als gemischte Bauflächen werden oftmals auch Bauflächen bezeichnet, die über keine nähere Spezifizierung verfügen. Durch Festsetzungen der Bauflächen in den Bebauungsplänen wird festgelegt, welche Bauten auf diesen Flächen errichtet werden dürfen. Gemischte Bauflächen sind oftmals in Stadteilen zu finden, die neben dem Wohnungsangebot auch über eine gute Auswahl an Gewerbebetrieben verfügen. Was wird unter einer…
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Grunderwerbskosten

Grunderwerbskosten müssen beim Haus- und Grundstückskauf einkalkuliert werden. Dabei handelt es sich um Kaufnebenkosten, die zusätzlich zum Kaufpreis anfallen. Diese erhöhen den Kostenaufwand für den Käufer und damit mitunter auch den zu finanzierenden Betrag. Für den Verkäufer sind sie nicht relevant und nehmen keinen Einfluss bei der Wertermittlung der Immobilie. Was zählt zu den Grunderwerbskosten?…
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Unbebautes Grundstück

Ein unbebautes Grundstück verfügt im Gegensatz zu einem bebauten Grundstück über kein nutzbares Gebäude. Das bedeutet allerdings nicht, dass es sich um eine freie Fläche handelt. Ein unbebautes Grundstück ist es auch dann, wenn sich darauf nicht nutzbare, beispielsweise verfallene und damit nicht bezugsfähige Gebäude befinden. Wie wird der Wert eines unbebauten Grundstücks ermittelt? Der…
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Überbaubare Grundstücksfläche

Die überbaubare Grundstücksfläche hat der Gesetzgeber im § 23 der Baunutzungsverordnung, kurz BauNVO, definiert. Im Bebauungsplan werden diese Regeln festgelegt. An diesem lässt sich ablesen, an welchem Platz und in welchem Umfang ein Gebäude errichtet werden darf und welche weiteren Festsetzungen getroffen wurden. Definition der überbaubaren Grundstücksfläche Als überbaubare Grundstücksfläche wird gemäß § 23 der…
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Ertragswertverfahren zur Immobilienbewertung

Das Ertragswertverfahren dient der Ermittlung des Immobilienwertes von Objekten mit Renditeerwartung. Es zählt neben dem Vergleichswertverfahren und dem Sachwertverfahren zu den drei anerkannten Verfahren zur Wertermittlung von Immobilien. Die gesetzliche Grundlage bildet § 17 der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV). In welchen Fällen wird das Ertragswertverfahren angewandt? Mit dem Ertragswertverfahren lässt sich der Wert von Immobilien ermitteln, mit…
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Fluchtlinie: früherer Begriff für die Gebäudekante

Der Begriff Fluchtlinie ist veraltet und wurde durch den Begriff der Baulinie ersetzt. Allgemein wird mit der Fluchtlinie festgelegt, bis wohin das Gebäude reichen muss. Deswegen ist der Begriff ein Synonym für die Gebäudekante. Fluchtlinien werden im Bebauungsplan eingetragen und müssen zwingend eingehalten werden. Fluchtlinie: Bedeutung der Bezeichnung Bei einer Flucht- oder Baulinie handelt es…
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Rentenschuld: Spezialform der Grundschuld

Als Rentenschuld wird eine besondere Form der Grundschuld bezeichnet, die nicht zur einmaligen Zahlung, sondern zur regelmäßigen Zahlung einer Geldrente aus dem Grundstück verpflichtet. Diese Belastung des Grundstücks wird ebenso wie die Grundschuld ins Grundbuch eingetragen. Es besteht somit keine Bindung an eine persönliche Forderung. Rechtliche Grundlagen Paragraf 1199 des BGB enthält die gesetzlichen Regelungen…
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