Grunderwerbskosten

Grunderwerbskosten müssen beim Haus- und Grundstückskauf einkalkuliert werden. Dabei handelt es sich um Kaufnebenkosten, die zusätzlich zum Kaufpreis anfallen. Diese erhöhen den Kostenaufwand für den Käufer und damit mitunter auch den zu finanzierenden Betrag. Für den Verkäufer sind sie nicht relevant und nehmen keinen Einfluss bei der Wertermittlung der Immobilie. Was zählt zu den Grunderwerbskosten?…
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Unbebautes Grundstück

Ein unbebautes Grundstück verfügt im Gegensatz zu einem bebauten Grundstück über kein nutzbares Gebäude. Das bedeutet allerdings nicht, dass es sich um eine freie Fläche handelt. Ein unbebautes Grundstück ist es auch dann, wenn sich darauf nicht nutzbare, beispielsweise verfallene und damit nicht bezugsfähige Gebäude befinden. Wie wird der Wert eines unbebauten Grundstücks ermittelt? Der…
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Überbaubare Grundstücksfläche

Die überbaubare Grundstücksfläche hat der Gesetzgeber im § 23 der Baunutzungsverordnung, kurz BauNVO, definiert. Im Bebauungsplan werden diese Regeln festgelegt. An diesem lässt sich ablesen, an welchem Platz und in welchem Umfang ein Gebäude errichtet werden darf und welche weiteren Festsetzungen getroffen wurden. Definition der überbaubaren Grundstücksfläche Als überbaubare Grundstücksfläche wird gemäß § 23 der…
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Ertragswertverfahren zur Immobilienbewertung

Das Ertragswertverfahren dient der Ermittlung des Immobilienwertes von Objekten mit Renditeerwartung. Es zählt neben dem Vergleichswertverfahren und dem Sachwertverfahren zu den drei anerkannten Verfahren zur Wertermittlung von Immobilien. Die gesetzliche Grundlage bildet § 17 der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV). In welchen Fällen wird das Ertragswertverfahren angewandt? Mit dem Ertragswertverfahren lässt sich der Wert von Immobilien ermitteln, mit…
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Fluchtlinie: früherer Begriff für die Gebäudekante

Der Begriff Fluchtlinie ist veraltet und wurde durch den Begriff der Baulinie ersetzt. Allgemein wird mit der Fluchtlinie festgelegt, bis wohin das Gebäude reichen muss. Deswegen ist der Begriff ein Synonym für die Gebäudekante. Fluchtlinien werden im Bebauungsplan eingetragen und müssen zwingend eingehalten werden. Fluchtlinie: Bedeutung der Bezeichnung Bei einer Flucht- oder Baulinie handelt es…
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Rentenschuld: Spezialform der Grundschuld

Als Rentenschuld wird eine besondere Form der Grundschuld bezeichnet, die nicht zur einmaligen Zahlung, sondern zur regelmäßigen Zahlung einer Geldrente aus dem Grundstück verpflichtet. Diese Belastung des Grundstücks wird ebenso wie die Grundschuld ins Grundbuch eingetragen. Es besteht somit keine Bindung an eine persönliche Forderung. Rechtliche Grundlagen Paragraf 1199 des BGB enthält die gesetzlichen Regelungen…
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Mietausfallwagnis: Wichtige Größe bei der Immobilienbewertung

Das Mietausfallwagnis gibt an, wie hoch das Risiko einer Ertragsminderung durch Mietausfälle ist. Dies ist somit eine Größe, die direkt bei der Immobilienbewertung einfließt. Die Immobilienwertverordnung legt fest, in welcher Höhe das Risiko kalkuliert wird und man einen Mietausfall geltend machen kann. Woraus resultiert das Mietausfallwagnis? Bei vermieteten Immobilien besteht die Gefahr, dass die Mieteinnahmen…
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Wertermittlungsrichtlinie: Grundlage für die Ermittlung von Verkehrswerten

Wertermittlungsrichtlinien bilden die rechtlichen Grundlagen, um Marktwerte von Immobilien zu berechnen. Diese Richtlinien ergänzen die Immobilienwertverordnung (ImmowertV). Der Gesetzgeber verfolgt damit das Ziel, dass bei der Immobilienbewertung sowohl betriebswirtschaftliche als auch juristische und bautechnische Faktoren einbezogen werden. Der Verkehrswert soll möglichst realistisch festgelegt werden. Denn er bildet die Basis für die Festsetzung von Verkaufspreisen und…
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Grundstücksteilung: Realteilung eines Grundstücks

Bei einer Grundstücksteilung wird ein Grundstück in zwei oder mehrere eigenständige Grundstücke parzelliert, für die jeweils ein separates Blatt im Grundbuch eingerichtet wird. Dieser Vorgang ist nicht identisch mit der Aufteilung eines Flurstücks in verschiedene Grundstücke. Da eine Teilung Rechtsfolgen nach sich zieht (Eigentumsrechte, Grundsteuer, Grunderwerbssteuer) muss diese Veränderung dokumentiert werden. Die Realteilung wird außerdem…
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Wertermittlungsverordnung: Vorläufer der Immobilienwertermittlungsverordnung

In der Wertermittlungsverordnung von 1988 wurde festgelegt, nach welchen Prinzipien der Verkehrswert von Immobilien ermittelt werden musste. Die Verordnung diente als praxisbezogener Leitfaden für Immobiliengutachter, Banken, Versicherungen und Gutachterausschüsse, der bei jeder Immobilienbewertung angewendet wurde. 2010 wurde die Wertermittlungsverordnung von der reformierten Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) abgelöst. Die Reform war nötig, weil sich in der Zwischenzeit die…
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