Nicht-normierte Verfahren

Nicht-normierte Verfahren zur Ermittlung des Werts von Grundstücken und Immobilien basieren auf finanzmathematischen Methoden. Die Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) als rechtliche Grundlage nutzend, geht man bei der Bewertung vom Vergleichswertverfahren aus. Discounted-Cash-Flow, Zielbaumverfahren, vereinfachtes Ertragsverfahren, deduktive Bodenwertermittlung (Residualverfahren) und Regressionsanalyse sind Beispiele für nicht-normierte Verfahren.
Weiterlesen

Deduktive Bodenwertermittlung

Zur deduktiven Bodenwertermittlung werden folgende Parameter herangezogen: Bodenordnungskosten (Vermessung, Grundbuch, Notar), Infrastrukturkosten, Erschließungsausbaukosten (Gemeindeanteil mind. zehn Prozent), Wert von etwaigen unentgeltlich verfügbaren Erschließungsflächen sowie gegebenenfalls Zu- und Abschläge. Die deduktive Bodenwertermittlung dient dazu, den Verkehrswert von warteständigem Bauland ermitteln zu können, beispielsweise bei einer Umlegung.
Weiterlesen
Menü