Wertermittlungsverordnung: Vorläufer der Immobilienwertermittlungsverordnung

In der Wertermittlungsverordnung von 1988 wurde festgelegt, nach welchen Prinzipien der Verkehrswert von Immobilien ermittelt werden musste. Die Verordnung diente als praxisbezogener Leitfaden für Immobiliengutachter, Banken, Versicherungen und Gutachterausschüsse, der bei jeder Immobilienbewertung angewendet wurde. 2010 wurde die Wertermittlungsverordnung von der reformierten Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) abgelöst. Die Reform war nötig, weil sich in der Zwischenzeit die…
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Wertermittlungsrichtlinien

Seit 2006 sind die Wertermittlungsrichtlinien, kurz: WertR, geltende Norm, um Gutachtern die gesetzliche Basis zum Bewerten von Immobilien und Grundstücken an die Hand zu geben. Neben den Grundlagen, die zum Berechnen einer Entschädigung im Falle einer Enteignung nötig sind, enthalten die Wertermittlungsrichtlinien auch Regelungen, die grundstücksgleiche Rechte und Rechte an Grundstücken betreffen.
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Bleibende Gemeinbedarfsflächen

Der Allgemeinheit dienende Gemeinbedarfsflächen, die über eine fest definierte Zeitspanne einem bestimmten Zweck zugeschrieben und Eigentum der öffentlichen Hand sind, werden als bleibende Gemeinbedarfsflächen bezeichnet. Einen Verkehrswert im eigentlichen Sinne kann nicht bestimmt werden, aber bleibende Gemeinbedarfsflächen haben dennoch einen Wert. Der Wert bleibender Gemeinbedarfsflächen wird gemäß den WertR 2006 (den Wertermittlungsrichtlinien) kalkuliert und das…
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