Vergleichsmiete

Die Vergleichsmiete ist ein rechtlich festgelegter Wert, der angibt, welche Miete für eine vergleichbare Wohnung in einer bestimmten Lage, Größe und Ausstattung ortsüblich ist. Sie dient vor allem als Grundlage für zulässige Mieterhöhungen nach § 558 BGB. Ermittlung der Vergleichsmiete Zur Berechnung werden Mieten herangezogen, die in den letzten sechs Jahren für vergleichbare Wohnungen vereinbart…
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Wuchergrenze

Die Wuchergrenze ist ein Begriff aus dem Mietrecht und beschreibt eine gesetzliche Grenze, ab der eine Miete als sittenwidrig überhöht gilt. Sie soll Mieter davor schützen, unangemessen hohe Mietpreise zahlen zu müssen – besonders dann, wenn ein Vermieter die Notlage oder Unwissenheit des Mieters ausnutzt. Kurz gesagt: Die Wuchergrenze ist ein rechtliches Instrument, das Mietwucher…
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Mietspiegel

Es besteht keine Pflicht, einen Mietspiegel zu erstellen, um ortsübliche Vergleichsmieten übersichtlich darzustellen; gibt es allerdings einen Mietspiegel, schreibt § 558 BGB vor, ihn für Mieterhöhungen heranzuziehen. Wird ein Mietspiegel vereinbart, ist er seitens der Mieter (Mietervereine), Vermieter (Hausbesitzervereine) und Stadt bzw. Gemeinde zu vereinbaren und anzuerkennen. Unterschieden werden nach Wissenschaftsgrundsätzen erarbeitete qualifizierte und von…
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