Bebauungsplan

In einem Bebauungsplan wird genau und rechtlich verbindlich geregelt, wie ein Grundstück bebaut werden darf. Aus dieser Festsetzung ergeben sich dann auch die Nutzungsmöglichkeiten der Flächen, die nicht bebaut werden dürfen. Für die Aufstellung eines Bebauungsplans ist die jeweilige Gemeinde zuständig. Diese legt per Satzung fest, welche Art von Nutzung erlaubt ist. Damit handelt es…
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Flächennutzungsplan – Instrument der Bauleitplanung

Der Flächennutzungsplan (vorbereitender Bauleitplan) ist ein Planungsinstrument der kommunalen Verwaltung. Seine Inhalte und rechtlichen Folgen sind im Baugesetzbuch festgeschrieben. Ziel ist die Steuerung der städtebaulichen Entwicklung von Gemeinden. Dieser Plan ist neben dem Bebauungsplan ein Instrument der Bauleitplanung Was ist im Flächennutzungsplan enthalten? Mit der Bauleitplanung definiert die Gemeinde die beabsichtigte Bodennutzung auf ihrem Gebiet.…
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Art der baulichen Nutzung

Bauflächen werden im Flächennutzungsplan für die allgemeine bauliche Nutzung ausgewiesen. Darunter fallen Wohnbauflächen (W), gemischte Bauflächen (M), gewerbliche Bauflächen (G) und Sonderbauflächen (S). Die zehn unterschiedlichen Arten der Baugebiete hingegen werden im Bebauungsplan aufgeführt. Drei gewerbliche Gebietsarten wie Sondergebiet (SO), Gewerbegebiet (GE) und Industriegebiet (GI), vier Wohngebietsarten wie reine Wohngebiete (WR), besondere Wohngebiete (WB), allgemeine…
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Parallelverfahren

Besteht die Möglichkeit, zeitgleich einen Bebauungsplan und einen Flächennutzungsplan aufzustellen, zu ergänzen oder aufzuheben, spricht man vom Parallelverfahren (§ 8 BauGB). Gemeinden können mit dem Bebauungs– und Flächennutzungsplan im Parallelverfahren städtebauliche Entwicklungen entsprechend steuern. Aus dem Flächennutzungsplan leitet sich ein Bebauungsplan ab; gegebenenfalls kann das Parallelverfahren einen veralteten Flächennutzungsplan ersetzen. Wichtig ist dieser Fakt für…
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