Wärmedämmverbundsystem (WDVS)

Das Wärmedämmverbundsystem stellt ein System dar, bei dem eine Einheit aus Dämmmaterial, Putzträger und Außenputz besteht. Durch ein Wärmedämmsystem werden sowohl Einsparungen als auch positive ökologische Effekte erzielt. Die Implementierung eines Wärmedämmsystems soll sich im Schnitt innerhalb von acht Jahren und vier Monaten amortisieren. Die Dämmwirkung bei sommerlichen Temperaturen stellt einen weiteren Vorteil dar. Zudem…
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Haftung des Maklers

Wenn der Makler seine Nebenpflichten aus dem Maklervertrag verletzt, so ist der Makler haftbar bzw. es setzt die Haftung des Maklers ein. Informiert der Makler den Verkäufer einer Immobilie nicht über eventuelle Finanzierungsschwierigkeiten des Käufers, so kann er haftbar gemacht werden. Seiner Informationspflicht kommt der Makler ebenfalls nicht nach, wenn er dem Käufer verschweigt, wenn…
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Bauherrenhaftpflicht(versicherung)

Durch ein Bauvorhaben oder die Baustelle können, etwa durch ungenügende Sicherheitsmaßnahmen, Dritte zu Schaden kommen. Für solche Schäden muss der Bauherr oder die Bauherrin aufkommen. In der Regel werden Unfälle der Handwerker von deren eigener Versicherung übernommen. Für alle anderen Schadensfälle schließen Bauherr oder Bauherrin eine spezielle Bauherrenhaftpflichtversicherung ab. Bauherrenhaftpflichtversicherungen verfügen in der Regel über…
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Wärmebrücke

Fälschlich werden Wärmebrücken oft als Kältebrücken bezeichnet. Grundsätzlich ist eine Wärmebrücke ein Bauwerksteil, an dem im Vergleich zu anderen Bauteilen Wärme schneller nach außen abgeleitet wird. Wärmebrücken lassen sich in zwei Arten einteilen: Man spricht von konstruktiven Wärmebrücken, wenn bei Bauteilen die Wärmedämmung fehlt oder eine überdurchschnittlich hohe Wärmeleitfähigkeit vorliegt. Durchstößt beispielsweise ein Stahlbetonteil eine…
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Ländliche Räume

Gebiete mit kleinstädtischen und dörflichen Strukturen werden als ländliche Räume bezeichnet. Für diese Räume sind eine geringe Bevölkerungsdichte sowie ein sehr variables Gepräge kennzeichnend. In ländlichen Kreisen kann sowohl höhere als auch geringere Bevölkerungsdichte auftreten. Zu den Ausläufern verstädterter Räume führende Grenzen sind oft nicht klar definierbar, da sie fließend erscheinen. Aufgrund unterschiedlicher Dynamik in…
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Zahlungsverzug

Das am 30.05.2000 in Kraft getretene „Gesetz zur Beschleunigung fälliger Zahlungen“ setzt einen Schuldner automatisch in Zahlungsverzug, wenn 30 Tage nach Rechnungszugang bzw. dem in der Rechnung angegebenen Fälligkeitstermin keine Zahlung geleistet wurde. Die 30-Tage-Frist wird durch eine etwaige zusätzliche Mahnung nicht beeinflusst. Abweichend von dieser Regelung können allerdings auch Verträge ausgehandelt werden, bei denen…
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Grenzabstand

Der Mindestabstand eines freistehenden Einzelgebäudes zur Grundstücksgrenze wird laut Landesbauordnung Grenzabstand genannt. Abhängig ist der Grenzabstand von den Baulinien, der Geschossanzahl und den Abstandsflächen.  Unterschritten darf der Grenzabstand in Einzelfällen nur durch Vordächer, Garagen, Erker, Balkone und unterirdische bauliche Anlagen wie beispielsweise Speichertanks.
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Grundstücksmiete

Rechtlich handelt es sich um eine Grundstücksmiete, wenn bei unbebauten Grundstücken keine unmittelbare „Fruchtziehung“ erzielt werden kann. Z. B. liegt eine Grundstücksmiete vor, wenn einem Mieter ein unbebautes Grundstück zur Errichtung eines gewerblichen Zwecken dienenden Gebäudes zur Verfügung gestellt wird. Auch kann es sich um eine Grundstücksteilfläche handeln, die als Stellplatz für einen Imbissstand oder…
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Kaltdach

Eine Hinterlüftung zur Ableitung von Feuchtigkeit wird bei einer Dachkonstruktion, die als Kaltdach bezeichnet wird, eingesetzt. Diese Dächer werden meist zweischalig konstruiert. Unter der Dachhaut wird ein Zwischenraum für die Hinterlüftung auf Ebene der Konterlatten bzw. Dachlatten beibehalten. In Richtung innere Konstruktion folgen darauf eine Wärmedämmschicht, eine Dampfsperre und die Innenverschalung. Im Gegensatz zum Warmdach…
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Erbbaurecht – eigenes Haus ohne eigenes Grundstück

Unter Erbbaurecht versteht man ein dingliches Recht, das es dem Inhaber erlaubt, auf einem Grundstück, das nicht sein Eigentum ist, ein Haus zu erbauen. Üblicherweise wird das Erbbaurecht für 99 Jahre bestellt. Ohne Grundstückseigentümer zu sein, kann man also ein Eigenheim bauen. Das Recht wird im Grundbuch eingetragen und kann, wie der Name es sagt,…
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