Ein Freisitz ist ein nicht überdachter oder teilweise überdachter Sitzbereich im Freien, der direkt mit einem Gebäude verbunden oder frei im Garten angelegt sein kann. Er dient der Erholung, dem geselligen Beisammensein oder der gastronomischen Nutzung. Freisitze lassen sich oftmals mit einem kleineren Kostenaufwand realisieren, weil nicht gefliest werden muss oder keine Bodenplatte gegossen werden braucht, wie bei einer Terrasse oder wie bei einer Dachterrasse, wo unter Umständen für eine aufwendigere Abwasserführung gesorgt werden muss.
Gestaltungsformen
• Terrassen aus Holz, Stein oder WPC
• Naturbelassene Sitzplätze im Garten
• Teilweise überdachte Varianten als Wetterschutz
Rechtliche Aspekte bei einem Freisitz
Je nach Ausführung und Größe kann der Bau eines Freisitzes genehmigungspflichtig sein, insbesondere wenn Überdachungen oder bauliche Veränderungen vorgesehen sind. Bitte erkundigen Sie sich vorab beim Bauamt über Ihre Möglichkeiten. Im Zweifelsfalle ziehen Sie einen Architekten hinzu, der Sie unterstützen kann.
Wohnwertsteigerung durch Freisitz
Ein Freisitz steigert den Wohnwert, schafft zusätzlichen Lebensraum und kann die Attraktivität einer Immobilie erhöhen. Ein sogenanntes Outdoor-Wohnzimmer kann zur Erholung und Entspannung dienen. Im Gastronomiebereich kann er als Außenbewirtungsfläche dienen, was natürlich auch genehmigungspflichtig ist in Deutschland.


