Erbbaurecht / vertraglicher Inhalt

Für einen Erbbaurechtsvertrag ist die notarielle Beurkundung unabdingar; es handelt sich um ein schuldrechtliches sowie dingliches Recht. Folgende Vereinbarungen lassen sich gemäß § 2 und 5 ErbbauVO mit dinglicher Wirkung festhalten: Instandhalten, errichten und verwenden von Bauwerken Das Versichern von Bauwerken, um bei einer Zerstörung den Wiederaufbau zu sichern Übernehmen öffentlich-rechtlicher Abgaben und Lasten Verpflichten…
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Erbbaurecht / Erbbauzins

Erbbauberechtigte, die von Grundstückseigentümern Rechte eingeräumt bekommen, haben dafür ein Entgelt zu entrichten – Ausnahmen, beispielsweise bei Vereinen, bestätigen diese Regel (§ 9 ErbbauVO). Mittels Erbbauzins, der als Reallast im Erbbaugrundbuch festgehalten wird, wird dieses Entgelt zur wiederkehrenden Leistung; alternativ funktioniert auch eine Einmalzahlung. Mit oder ohne Anpassungsklauseln lässt sich der Erbbauzins vereinbaren.
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Erbbaurecht / Bodenwertanteil

Den Bodenwertanteil im Erbbaurecht ermittelt man über diese finanzmathematische Methode: Ausgehend vom Verzinsungsbetrag vom Bodenwert (Liegenschaftszins) wird der Erbbauzins abgezogen, der gesetzlich und vertraglich erzielbar ist. Die entstehende Differenz wird mit dem Barwertfaktor (zusammengesetzt aus Real- und Liegenschaftsszins) multipliziert.
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